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Geiger-Medius-Bike Base Team

Streif Vertical Up 29.02.2020

Am Samstag den 29.02.20 nahm Lina Kronschnabl am Streif Vertical Up Lauf in Kitzbühel teil. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen Berglauf der die Streif hinaufführt. Die Skiabfahrt ist dabei nicht präpariert und vereist, was den Aufstieg, zusätzlich zu Steigungen bis 86% in der berühmten „Mausefalle“, sehr erschwert. Um 18.30 Uhr trafen sich die rund 1000 Starter, u.a. Läufer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher, am Fuße der bekannten Piste mit Stirnlampen zum Start. Die zu laufende Strecke beträgt insgesamt zwar nur 3.3 km, allerdings weist sie durch die 860 Höhenmeter eine Durchschnittssteigung von 27% auf. Da es keine Vorgaben für die Materialwahl der Starter gab (bis auf eine Helmpflicht), wählte Lina zur Bewältigung der Strecke Stöcke und Spike-Turnschuhe aus. Nach dem Start wurde sofort ein sehr zügiges Tempo vorgelegt, welches Lina Kronschnabl zu Beginn noch gut halten konnte. Beim Versuch andere Starter zu überholen und dabei nicht in den Fußtritten des Vordermanns zu laufen rutschte sie allerdings auf der eisigen Skipiste öfter weg, konnte sich aber immer wieder abfangen, was jedoch einiges an Kraft kostete. Nach einem kurzen flacheren Stück galt es das zweitsteilste Stück der Strecke (nach der Mausefalle) zu überwinden. Lina versuchte erneut sich ihren Weg im Schnee zu Bahnen, doch die geschlossene Eisdecke führte dazu, dass sie erneut wegrutschte und sich trotz der Stöcke nicht genug abfangen konnte, wodurch sie circa 50m den Steilhang hinunter rutschte. Glücklicherweise überstand sie den Sturz bis auf ein paar blaue Flecke unverletzt, verlor jedoch wertvolle Zeit und einige Plätze, welche auch nicht wiederaufholbar waren, da das Überholen durch die starke Hangneigung ohnehin nahezu unmöglich war. Nach 51 min erreichte Lina Kronschnabl so als 11. Dame und 139. Starterin im stark besetzten Gesamtklassement das ersehnte Ziel an der Bergstation der Streif. Obwohl die Zeit durch den Sturz nicht ganz zufriedenstellend für sie gewesen ist, war sie stolz diesen harten Lauf dennoch beendet zu haben und der Sturz glimpflich ausgegangen ist. Am Ende konnte man den Abend bei der Siegerehrung im Kulturzentrum K3 mit der Finisherparty ausklingen lassen. Insgesamt war der Lauf eine besondere Erfahrung, die wohl unvergleichbar mit allen anderen Events ist und für die sich das kämpfen lohnt.

 

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